Opposition
Der Begriff der Opposition beschreibt beim Schach eine Stellung, in der die Könige zueinander eine Position eingenommen haben, in der beide Seiten sich im Zugzwang befinden, wenn sie am Zug wären.
Im allgemeinen sind dies Positionen, bei denen sich die Könige direkt gegenüber stehen - ein Feld befindet sich zwischen ihnen . Dies ist auf Horizontalen, Vertikalen und Diagonalen denkbar. Wichtig zu wissen ist, dass es in diesen Stellungen zumeist eine Hauptlinie, -reihe, bzw. -diagonale gibt, die entscheidende Bedeutung für den Besitz der Opposition hat. Auf dieser Linie
kann der König der stärkeren Seite den anderen König abdrängen. Die Seite, die mit ihrem letzten Zug diese Position herbeiführte, ist im Besitz der Opposition.
Ist die stärkere Seite im Besitz der Opposition, nutzt sie diese, um ein Umgehungsmanöver
zu starten. Das heißt, wenn die schwächere Seite die Opposition (die Hauptlinie) nach links verläßt, rückt der König der stärkeren Seite nach rechts vorn und drängt den Gegner ab bzw. zurück. Die schwächere Seite nutzt den Besitz der Opposition dazu, dieses Umgehungsmanöver zu verhindern.
Neben der direkten Opposition gibt es auch noch die Fernopposition, bei welcher die Distanz zwischen den Königen 3 bzw. 5 Felder
beträgt. Übrigens wird der Besitz der Fernopposition genauso ausgenutzt wie die Nahopposition. Die stärkere Seite startet die gleichen Umgehungsmanöver, um eine Nahopposition herbeizuführen. Die schwächere Seite nutzt die gleiche Technik wie bei der Nahopposition, um das Vorgehen der stärkeren Seite zu verhindern.
Die Felder, auf welchen die Könige in der Opposition stehen, nennt man korrellierende Felder. Bei der direkten Opposition hat man zumeist drei nebeneinander liegende Paare von korrelierenden Feldern.
Memory-Ecke
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In unserer Memory-Ecke findet ihr die Stellungen nebst Erklärung, die man sich bei diesem Endspielmotiv merken sollte. Am Ende kann man ein paar Endspiel-Aufgaben lösen!
Demobrett





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