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Herzlich willkommen auf der Inside Chess Seite! Diese Seite ist allen Facetten des Schachs gewidmet. Genauer gesagt, wir möchten Schachwissen und Schachnews vermitteln! Das ist es, was uns von vielen anderen Seiten unterscheidet.
Teichmann sagte: "Schach ist zu 99 Prozent Taktik". Wahrscheinlich hat er Recht damit. Dennoch kann die Schlußfolgerung nicht heißen, dass wir ab jetzt nur noch Rechnen üben sollten. Ein guter Schachspieler weiß, wann es sich lohnt zu rechnen. Er kennt die Muster und die Motive. Womöglich hat er sie sich in tausenden von Partien erarbeitet!? Unser Ziel ist es, dieses Wissen zu vermitteln.
Was solltet ihr nun in der links abgebildeten Stellung ziehen? Wie lange solltet ihr überlegen? Gibt es einen taktischen Ausheber?
Hier gibt es die Auflösung!
Schach WM 2010 Partie 1
25. April 2010 - 12:00|
Foto: Andreas Kontokanis |
Die WM 2010 begann wie ein Paukenschlag! Topalov zeigte gleich in der ersten Partie, wie er die WM zu gewinnen gedenkt. Gute Eröffnungsvorbereitung, eine Neuerung verbunden mit einem Bauernopfer für Aktivität und nach dem Figurenopfer die Jagd auf den gegnerischen König. Ich bin gespannt, ob Anand versuchen wird seine Grünfeld-Indisch Verteidigung zu reparieren und sie erneut anwendet!? Wahrscheinlich hat er zu viel Zeit in sie investiert, um sie nach der ersten Partie schon zu wechseln - zumal dies wohl ein psychologisch dickes Plus für Topalov wäre. In der Fortsetzung des Artikels könnt ihr die kommentierte Partie nachspielen! |
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Doppeltes Läuferopfer
7. April 2010 - 20:22Das doppelte Läuferopfer ist laut Murray Chandler auf eine Partie von Lasker gegen Bauer aus dem Jahr 1889 zurückzuführen. Seine Läufer opferten sich, um den gegnerischen König, der sich hinter seinen Bauern versteckte frei zu legen.
Das Motiv des doppelten Läuferopfers kommt in der Praxis erstaunlich häufig vor, was sicherlich damit zu tun hat, dass die angreifende Seite am Königsflügel eine totale Dominanz erreicht hat. Sowohl beide Läufer als auch die Dame und zumeist ein Turm schauen schon in Richtung gegnerischer König! Die Figuren des Verteidigers stehen meistens am verkehrten Flügel. ... Weiterlesen »
Französische Verteidigung
24. März 2010 - 18:40
Diese Eröffnung gehört zu den halboffenen Schacheröffnungen. Erstmalig gespielt wurde sie in einer Fernpartie zwischen London und Paris im Jahre 1834. Neben den gängigen Antwortzügen 1. ... c5 und 1. ... e5 gehört die französische Verteidigung zu den beliebtesten Antworten auf 1. e4.
Man sagt, dass die französische Verteidigung jene Eröffnung sei, die am meisten die Schachspieler polarisiert. So gibt es etliche Schachspieler, die in ihrem Leben nie zu einer anderen Eröffnung griffen (siehe W.Uhlmann), andere wiederum sind felsenfest davon überzeugt, dass 1. ... e6 schon die schwarze Niederlage einleitet. Den Weißspielern geht es übrigens nicht anders, einige von ihnen lieben es, gegen den Franzosen zu spielen, andere wechseln zu 1. d4, um ihm für immer aus dem Weg zu gehen. ... Weiterlesen »
Doppeltes Turmopfer
20. März 2010 - 15:40Während das doppelte Turmopfer auf der gegnerischen Grundreihe zumeist die Hinlenkung des Königs als Ziel hat, verfolgt das doppelte Turmopfer auf der eigenen Grundreihe das Ziel, die gegnerische Dame abzulenken, welche in den konkreten Stellungen eine wichtige Verteidigungsfunktion wahrnimmt.
Das Motiv des doppelten Turmopfers auf der eigenen Grundreihe erfordert einiges an Überblick, Rechenfähigkeit und schachlichem Verständnis. Es gehört zu den anspruchsvolleren Motiven, da es nicht losgelöst für sich alleine stehen kann. Der Ablenkung der Dame auf Kosten zweier Türme muss schon ein gewaltiger Wert entgegen stehen, um dieses Opfer zu rechtfertigen. Eigentlich kann es sich hierbei nur um einen Mattangriff oder in schlechterer Stellung um ein Dauerschach
handeln.
Bauerndurchbruch
1. März 2010 - 19:20Der Bauerndurchbruch ist eines der bekanntesten Motive im späten Endspiel. Theoretisch kann er auch mit mehreren Figuren auf dem Brett vorkommen, am häufigsten trifft man ihn allerdings im reinen Bauernendspiel an.
Die Position der Könige spielt eher eine untergeordnete Rolle beim Durchbruch. Aber wenn sich die Könige zu dicht bei den Bauern aufhalten, können sie den sich bildenden Freibauern nach dem Durchbruch aufhalten.
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Königsgambit
22. Februar 2010 - 20:04
Das Königsgambit gehört zu den offenen Eröffnungen und ist eine der ältesten überlieferten Eröffnungen der Schachgeschichte. Schon im ältesten bekannten Schachbuch von Lucena aus dem Jahr 1497 findet das Königsgambit Erwähung. Seinen Namen bekam das Königsgambit vom Spanier Ruy Lopez de Segura im Jahre 1561.
Die Grundstellung des Königsgambits entsteht nach den Zügen 1. e4 e5 2. f4 - Weiß attackiert sofort das schwarze Zentrum, um es nach der Annahme des Opfers (2. ... exf4) mit d4 besetzen zu können. Diese Öffnung des Spiels verspricht einen interessanten tatkischen Verlauf des Spiels. Speziell im 18. und 19. Jahrhundert erfreute sich diese kompromisslose Eröffnung großer Beliebtheit. So entstand aus dieser Eröffnung heraus keine geringere Partie als die "Unsterbliche Partie" von Anderssen. ... Weiterlesen »






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