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Herzlich willkommen auf der Inside Chess Seite! Diese Seite ist allen Facetten des Schachs gewidmet. Genauer gesagt, wir möchten Schachwissen und Schachnews vermitteln! Das ist es, was uns von vielen anderen Seiten unterscheidet.

Teichmann sagte: "Schach ist zu 99 Prozent Taktik". Wahrscheinlich hat er Recht damit. Dennoch kann die Schlußfolgerung nicht heißen, dass wir ab jetzt nur noch Rechnen üben sollten. Ein guter Schachspieler weiß, wann es sich lohnt zu rechnen. Er kennt die Muster und die Motive. Womöglich hat er sie sich in tausenden von Partien erarbeitet!? Unser Ziel ist es, dieses Wissen zu vermitteln.

Was solltet ihr nun in der links abgebildeten Stellung ziehen? Wie lange solltet ihr überlegen? Gibt es einen taktischen Ausheber?

Hier gibt es die Auflösung!

Mattbilder am Damenflügel

Eines der häufigsten Mattbilder nach der langen Rochade ist das Turmmatt auf b1/b8, wobei der König auf der c-Linie steht. Dabei kommt es in den meisten Variationen zu einer Versperrung des rettenden Auswegs durch eigene Figuren.

Während die Turmverdopplung auf der b-Linie ziemlich plump daherkommt, dementsprechend auch leicht zu sehen ist, sind die Drohungen einer Turm/Läufer bzw. Turm/Springer Kombination häufig schwerer zu erkennen. Eingeleitet werden die besprochenen Motive oft durch Räumungsopfer auf c3/c6, die das Ziel verfolgen, die b-Linie zu öffnen. ... Weiterlesen »

Opposition

Der Begriff der Opposition beschreibt beim Schach eine Stellung, in der die Könige zueinander eine Position eingenommen haben, in der beide Seiten sich im Zugzwang befinden, wenn sie am Zug wären.

Im allgemeinen sind dies Positionen, bei denen sich die Könige direkt gegenüber stehen - ein Feld befindet sich zwischen ihnen . Dies ist auf Horizontalen, Vertikalen und Diagonalen denkbar. Wichtig zu wissen ist, dass es in diesen Stellungen zumeist eine Hauptlinie, -reihe, bzw. -diagonale gibt, die entscheidende Bedeutung für den Besitz der Opposition hat. Auf dieser Linie kann der König der stärkeren Seite den anderen König abdrängen. Die Seite, die mit ihrem letzten Zug diese Position herbeiführte, ist im Besitz der Opposition. ... Weiterlesen »

neue Aufgaben vorschlagen

Liebe Schachfreunde, um diese Seite und unsere schachlichen Fähigkeiten voran zu bringen ist es notwendig, eine große Sammlung von hochwertigen Schachaufgaben aus allen möglichen Bereichen aufzubauen. Dies ist eine Aufgabe, die nicht allein vom Inside-Chess Team bewältigt werden kann - wir sind also auf Eure Mithilfe angewiesen.

Aus diesem Grund haben wir uns eine komfortable Methode einfallen lassen, diese Aufgaben zu übermitteln. Dazu müsst Ihr angemeldet (registriert) sein. Tut uns leid, dass dies alles ein klein wenig komplizierter macht, aber im Netz sind leider so viele Spammer unterwegs, die permanent gute Seiten vollmüllen, und die gilt es draussen zu halten! ... Weiterlesen »

Taimanows Springerschach

Heute habe ich endlich mal ein taktisches Motiv für euch, welches richtig häufig zur Anwendung kommt! Laut John Nunn ist es benannt nach einer Partie Karpow-Taimanow aus dem Jahr 1977.

Taimanows Springerschach dient in erster Linie dem Öffnen der h-Linie, die zumeist schon von einer Schwerfigur besetzt ist, welche nach dem Zurückschlagen dem König gleich Schach sagt. In der reinsten Form führt das Zurückschlagen auf g3 oder umgekehrt auf g6 zum sofortigen Matt . Dies ist aber nur selten, viel häufiger kann die h-Linie blockiert werden bzw. ist das Fluchtfeld g1 nicht durch feindliche Figuren blockiert.
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Geometrie des Schachbretts

Wie war das doch noch mal, was wir in der Schule gelernt hatten - die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist immer die Gerade?

Auf dem Schachbrett gibt es da ein paar Ausnahmen! Der weiße König benötigt auf dem geradlinigen Weg entlang der 7. Reihe zum schwarzen Bauern 5 Züge. Danach benötigt er noch einen sechsten Zug für das Besetzen eines der Schlüsselfelder.

Das Problem ist, dass der schwarze König innerhalb von 5 Zügen nach c7 gelangt und somit die Besetzung der Schlüsselfelder verhindern kann . Die Stellung ist also Remis!? Nein, da war doch noch eine geometrische Besonderheit des Schachbretts! ... Weiterlesen »

Lasker gegen Tarrasch - WM-Kampf 1908

Zur Rezension bestellt hatten wir Tarraschs Bericht über seinen WM-Kampf 1908 gegen Lasker - es ist der vierte Band der von Jens-Erik Rudolph neu aufgelegten Schachklassiker-Reihe. Lasker und Tarrasch gehörten Ende des 19. Jahrhunderts zu den führenden Schachmeistern. Ihre etliche Jahre fortwährende, besondere Rivalität wurde wahrscheinlich schon 1892 zementiert als Tarrasch das Angebot des aufstrebenden Laskers zu einem Zweikampf ausschlug. Seine Begründung - Lasker solle erstmal ein großes Turnier gewinnen, bevor er ihn herausfordere - trug maßgeblich zu dem komplizierten Verhältnis der beiden Meister bei. Nur zwei Jahre später nutzte Lasker die Chance, Steinitz zu einem Kampf um die Schachweltmeisterschaft heraus zu fordern. Er gewann das Match, danach gingen sich beide Schachmeister über Jahre aus dem Weg. ... Weiterlesen »

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