Willkommen
Herzlich willkommen auf der Inside Chess Seite! Diese Seite ist allen Facetten des Schachs gewidmet. Genauer gesagt, wir möchten Schachwissen und Schachnews vermitteln! Das ist es, was uns von vielen anderen Seiten unterscheidet.
Teichmann sagte: "Schach ist zu 99 Prozent Taktik". Wahrscheinlich hat er Recht damit. Dennoch kann die Schlußfolgerung nicht heißen, dass wir ab jetzt nur noch Rechnen üben sollten. Ein guter Schachspieler weiß, wann es sich lohnt zu rechnen. Er kennt die Muster und die Motive. Womöglich hat er sie sich in tausenden von Partien erarbeitet!? Unser Ziel ist es, dieses Wissen zu vermitteln.
Was solltet ihr nun in der links abgebildeten Stellung ziehen? Wie lange solltet ihr überlegen? Gibt es einen taktischen Ausheber?
Hier gibt es die Auflösung!
Schachklassiker
22. Januar 2010 - 18:50
Spätestens seit Kasparows Schachreihe "Meine großen Vorkämpfer" ist bei vielen Schachfans auch das Interesse an Schachgeschichte geweckt worden. All die Mythen rund um den Kampf dieser Schachgiganten, all die Geschichten, die Emotionen, Triumphe und Niederlagen müssen einen einfach begeistern!
Wenn man sich mit einem der großen Turniere oder WM-Kämpfe der frühen Schachgeschichte intensiver befassen möchte, war man bisher auf ein gut bestücktes Antiquariat bzw. auf reichlich Glück auf dem Trödelmarkt angewiesen. Während die Antiquariate auf Dauer das Potenzial hatten, den ambitionierten Schachfan finanziell zu ruinieren, hatte die Alternative, der Trödelmarkt, zumeist den Nachteil, dass man sich nach dem Kauf über den schlechten Zustand der Bücher ärgerte. Dank eines neuen Projektes (Schachklassiker von Jens-Erik Rudolph) gibt es für einige der Schachklassiker mittlerweile eine Alternative. Ziel des seines Projektes ist es, die Klassiker neu zu verlegen. ... Weiterlesen »
Turm gegen Läufer mit Randbauern
18. Januar 2010 - 21:04
Wer am Samstag das Corus-Turnier virtuell besuchte und bei der Partie Naiditsch gegen So dachte, er hätte ein Dejaveau, dem erging es wie mir! Hatte denn nicht Kramnik erst vor kurzem so eine Partie gewonnen - Turm und Randbauer gegen Läufer und Randbauer? Ich will es kurz machen - beim Tal-Memorial spielte er gegen Ponomarjow dieses Endspiel und gewann!
Wieso konnte Naiditsch diese Stellung nicht gewinnen? Was war der Unterschied zwischen seiner Partie und der von Kramnik? Und wie gewinnt man eigentlich dieses komplizierte Endspiel?
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Bauernendspiel - Schlüsselfelder Nachtrag
16. Januar 2010 - 16:15
Anbei noch ein kleiner Nachtrag zu unserem letzten Thema - den Schlüsselfeldern. In unserem letzten Artikel haben wir die allgemein gültigen Regeln für die Bauern der c-Linie bis f-Linie erklärt.
Bei den Springerbauern (b- und g-Linie) gilt die Regel mit den sechs Schlüsselfeldern vor dem Bauern auf der 5. Reihe zwar auch, aber es gilt auf Grund der Nähe zum Rand auf Patt-Motive zu achten! Bei einem Bauern auf der b- oder g-Linie (Springerbauern) gilt, zuerst die Position des eigenen Königs optimieren bevor man den Bauern zieht! Schaut euch das Motiv genau an, nichts ist peinlicher als so kurz vor dem Ziel die Partie wegzuschmeissen.
Unten findet ihr wie üblich das Demo-Brett zum üben (Bsp.1). ... Weiterlesen »
Bauernendspiel - Schlüsselfelder
13. Januar 2010 - 18:54
Man sagt, der Bauer sei die Seele des Schachspiels. Aber dennoch fristet er zumeist in der Eröffnung und im Mittelspiel ein unspektakuläres Dasein. Er dient dem Schutz des Königs oder wird bei der Eroberung der gegnerischen Stellung geopfert. Im Endspiel aber, da schlägt seine große Stunde. Er strebt der gegnerischen Grundreihe mit dem Ziel der Umwandlung entgegen.
Im grundlegendsten Endspiel, dem Bauernendspiel, ist es häufig nur noch der gegnerische König, der sich ihm entgegen stemmt. Was ist bei diesem Kampf zu beachten, was sind die Grundlagen, die man als ambitionierter Schachspieler wissen sollte? ... Weiterlesen »
Blackburnes Matt
11. Januar 2010 - 18:41
Der Namensgeber für dieses so schöne wie auch seltene Matt ist kein Geringerer als Joseph Henry Blackburne. Er lebte von 1841 bis 1924 und dominierte Ende des 19 Jahrhunderts das britische Schach.
Kennzeichnend für dieses Matt ist der Springer auf g5 sowie die Läuferphalanx auf den gegnerischen Königsflügel gerichtet. Eingeleitet wird es häufig durch ein Opfer auf h5 mit dem Ziel, nach gxh5 mit dem Läufer auf h7 Matt zu sagen.
Leider habe ich nur 4 neue Taktikaufgaben zu diesem Thema gefunden - wie gesagt, dieses Motiv ist selten anzutreffen -, welche natürlich auch unter Taktik-Muster geübt werden können. ... Weiterlesen »
Der Anzugsvorteil
9. Januar 2010 - 11:31
Wie viel ist der Anzugsvorteil
eigentlich wert? Diese Frage zu beantworten, ist nicht ganz trivial. Mit einer Datenbank bewaffnet, versuche ich, eine Antwort zu geben.
Um den Spielstärkeunterschied
weitestgehend zu eliminieren, habe ich eine Abfrage über alle
4,2 Millionen Partien erstellt, die mir nur die Partien anzeigt, bei
denen beide Spieler eine Elo von 2500-2550 hatten. Die Suche ergab
ca. 23.300 Partien. Der häufigste Zug war in diesem Auszug 1.
e4. Weiß erzielte damit einen Score von 54,4%. Mit 1. d4
konnten die Weißspieler 55,3% der Punkte erzielen. Die dritt
und viert häufigsten Züge erzielten einen Score von ca.
53,3%. Ist damit schon ein Anzugsvorteil von 4% ermittelt? Vielleicht ist dieser Schluss voreilig!?


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